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Cross im Grund – Wenn Erfurt durch Schlamm und Hindernisse läuft (30.11.2025)

Cross im Grund Erfurt

Am 30. November 2025 verwandelt sich der Sportplatz Salomonsborn in Erfurt-Salomonsborn in ein Hindernisparcours der besonderen Art: Dann startet erneut der „Cross im Grund“ — ein 13-Kilometer-Hindernislauf mit rund 30 Herausforderungen, bei dem mentale Stärke, Ausdauer und Teamgeist gefordert sind.


Was ist der Cross im Grund?

Der Cross im Grund ist ein Obstacle-/Hindernislauf — kein klassischer Crosslauf im Sinne eines Wald- oder Geländelaufs, sondern ein Mix aus Trailrunning, Hindernissen und Gemeinschaftsgefühl. Die Strecke führt über 13 km und verlangt den Teilnehmenden einiges ab: Hangeln, Klettern, Schlamm, unebene Untergründe — alles ist möglich.

Organisiert von der OCR‑Squad Erfurt, richtet sich der Lauf an alle, die Lust auf Herausforderung, Abenteuer und Gemeinschaft haben. Die Anmeldung läuft bis 29.11.2025, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt.

Warum wächst der Reiz? – Nicht nur ein Lauf, sondern ein Erlebnis

Ein Hindernislauf wie der Cross im Grund bietet mehr als „nur“ Kilometer sammeln:

  • Adrenalin und Herausforderung: Hindernisse, Schlamm und Ausdauer verlangen den Teilnehmer:innen alles ab — das Resultat ist oft ein intensives Gefühl von Stolz und Verbundenheit.

  • Gemeinschaft & Teamgeist: Viele Läufer gehen nicht alleine an den Start. Gemeinsam besteht man Hindernisse, motiviert sich gegenseitig und teilt ein besonderes Event.

  • Kontrast zu klassischen Läufen: Anders als ein Straßenlauf oder Crosslauf — die meist „saubereren“ Bedingungen haben — ist hier Dreck, Matsch und Natur ein Teil der Herausforderung. Für viele genau das, was einen Hindernislauf spannend macht.



Solche Läufe liegen europaweit im Trend, weil sie sowohl körperlich als auch mental fordern — und oft mit Gemeinschaftsgefühl und Spaß verbunden sind.

Ein Rückblick: Erfahrungen und Stimmung

Beim Lauf gab es ein tolles Gemeinschaftsgefühl: Die Teilnehmer beschrieben, dass bei kühler, trockener Luft und strahlendem Wetter die Herausforderung zwar groß, aber die Stimmung gut. Die Atmosphäre war sehr familiär — Schlamm, Hindernisse und Anstrengung inklusive.

Für wen ist der Cross im Grund geeignet?

Der Cross im Grund ist perfekt für:

  • Hobbyläufer:innen, die Abwechslung zum Straßen- oder Waldlauf suchen

  • Abenteurer:innen & Outdoor-Fans, die Lust auf Hindernisse, Schlamm und Natur haben

  • Teams und Freundesgruppen, die gemeinsam ein Event erleben wollen

  • Sportbegeisterte, die sich einer mentalen und physischen Herausforderung stellen wollen

Ob Ambitionierter oder Gelegenheitsläufer — wer eine gute Grundkondition mitbringt und Lust auf ein außergewöhnliches Lauferlebnis hat, wird hier sicher seine Freude haben.

Warum der Cross im Grund 2025 ein Ereignis ist

Der Cross im Grund ist weit mehr als ein „normaler“ Lauf: Er verbindet Abenteuer, Natur, Gemeinschaft und Herausforderung. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn klassische Straßenläufe weniger attraktiv sind, bietet dieser Hindernislauf eine willkommene Abwechslung.

Wer Lust auf eine neue Art des Laufens hat — mit Schlamm unter den Füßen, Hindernissen vor sich und vielleicht ein paar Freunden an der Seite — der sollte sich anmelden und ein Teil dieser Community werden.








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Feldhockey-Spiel Erfurter HC (EHC) gegen Freiberger HTC (FHTC) aus der 1. Verbandsliga (MHSB) (29.11.2025)

Feldhockey-Spiel Erfurter HC (EHC) gegen Freiberger HTC (FHTC) aus der 1. Verbandsliga (MHSB)

EHC vs. FHTC — ein intensives Duell auf dem Hockeyfeld (MHSB 1. VL Herren)

Am Samstag traf der EHC auf den FHTC in der 1. Verbandsliga zum Aufeinandertreffen — ein Spiel, das von Spannung, intensiven Duellen und klaren Toren geprägt war. Am Ende setzte sich der Gast aus Freiberg mit 4:2 gegen Erfurt durch.


Frühe Führung, dann ein knapper Rückstand

Bereits in der Anfangsphase zeigte der FHTC, dass er entschlossen war: Nach dem ersten Treffer durch Martin Balles gingen die Gäste früh in Führung.

Doch der EHC ließ sich nicht abschütteln: Durch einen Treffer von Eric Timmich gelang der Ausgleich — der Spielstand war wieder offen.

Freiberg setzt sich ab

Im weiteren Verlauf dominierte der FHTC das Geschehen mehr und mehr. Mit zwei weiteren Toren durch Nils-Alexander Oriwol und Max Müller verschaffte sich der Gast eine komfortable Führung.

Erst in der zweiten Hälfte erhöhte Müller sogar auf 4:1 und setzte damit einen wichtigen Schritt Richtung Auswärtssieg.

Der EHC mobilisiert zum Ende — aber zu spät

Der EHC gab sich nicht auf und kämpfte bis zum Schluss. Doch obwohl die Gastgeber weiter Druck machten, reichte es nur noch zum zwischenzeitlichen 2:4 — durch einen weiteren Treffer von Max Müller für FHTC.

In der Schlussphase fehlten dem EHC die zündenden Ideen, um noch einmal heranzukommen. Der FHTC verteidigte den Vorsprung erfolgreich und sicherte sich den verdienten Auswärtssieg.

Chancen genutzt, Auswärtssieg verdient

Der FHTC hat an diesem Nachmittag seine Chancen konsequent genutzt und besonders in der zweiten Hälfte seine Überlegenheit gezeigt. Die frühe Führung, der stabile Zwischenstand und die klinische Chancenverwertung machten am Ende den Unterschied.

Der EHC zeigte Kampfgeist, ließ sich nicht früh abschütteln und bewies Moral — doch am Ende war der Gegner einfach cleverer und effektiver.

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Sport, Handball, Bundesliga Joshua Hildebrandt Sport, Handball, Bundesliga Joshua Hildebrandt

DAIKIN Handball Bundesliga: ThSV Eisenach vs. THW Kiel – Ein Abend voller Emotionen (28.11.2025)

DAIKIN Handball Bundesliga: ThSV Eisenach vs. THW Kiel

Eisenach ringt Rekordmeister Kiel ein historisches Remis ab – ein Handball-Abend für die Geschichtsbücher

Der ThSV Eisenach hat am Freitagabend ein echtes Ausrufezeichen gesetzt: Gegen den vielfachen Meister und Topfavoriten THW Kiel erkämpften sich die Thüringer ein sensationelles 27:27-Unentschieden – und das nach einem Spiel, das über weite Strecken an einen Handball-Thriller erinnerte.
Mehr als 15 Jahre lang hatten die Eisenacher gegen Kiel keinen Punkt holen können. Am 28. November 2025 durchbrachen sie diese Serie – mit viel Herz, Leidenschaft und einem Torwart in Weltklasseform.

Überschrift: Parade von Matija Spikic (1; ThSV Eisenach)


Spikic überragt – und stellt sogar Nationalkeeper Wolff in den Schatten

Überschrift: Spielszene: Silvio Heinevetter (12; ThSV Eisenach) und Vincent Büchner (74; ThSV Eisenach)

Zum Mann des Abends wurde ohne Zweifel ThSV-Schlussmann Matija Spikic. Mit 16 Paraden brachte er die Kieler Angreifer reihenweise zur Verzweiflung und entschied das Torhüterduell klar für sich. Sein Gegenüber Andreas Wolffkam auf lediglich fünf gehaltene Würfe.
Trainer Sebastian Hinze lobte nach dem Spiel nicht nur die Leistung seines Keepers, sondern die Geschlossenheit der gesamten Mannschaft: „Den Punkt haben wir uns verdient.“


Eisenach zeigt Moral – nach frühem Rückstand zur Führung

Doch die Partie begann alles andere als optimal. Nach neun Minuten liefen die Hausherren einem 2:5-Rückstandhinterher. Mit einem starken Zwischenspurt kämpfte sich der ThSV jedoch auf 6:6 heran und drehte das Spiel sogar auf 12:10 (24. Minute).
Kiel antwortete allerdings mit all seiner Routine und ging dank eines 4:0-Laufs mit einer 14:12-Führung in die Kabine.


Ein Spiel mit Wendungen – und Eisenach ist plötzlich obenauf

Nach der Pause erwischten die Thüringer den besseren Lauf. Angeführt von einer stabilen Abwehr und einem nahezu unüberwindbaren Spikic setzte sich Eisenach auf 20:17 (45.) ab – und ließ die Halle vom Sensationssieg träumen.

Doch Kiel wäre nicht Kiel, wenn sie ein solches Spiel kampflos hergeben würden. Sieben Minuten vor Schluss führte der Favorit plötzlich wieder mit 26:24. Die Partie kippte ein weiteres Mal – diesmal Richtung Schleswig-Holstein.


Dramatische Schlussminuten – Büchner rettet das Remis

In einer nervenaufreibenden Schlussphase behielt Vincent Büchner die Nerven und erzielte kurz vor dem Ende seinen fünften Treffer – das hochverdiente 27:27.
Neben Büchner überzeugten auf Eisenacher Seite Felix Aellen (5/3) sowie Oskar Joelsson und Vukasin Antonijevic (je 4 Tore).
Für Kiel trafen Lukas Zerbe (7/4) und Elias Ellefsen a Skipagotu (6) am häufigsten, während Domagoj Duvnjakviermal einnetzte.


Überschrift: Handball-Szene mit Justin Kurch (52; ThSV Eisenach), Lukas Laube (20; THW Kiel) und Philipp Meyer (27; ThSV Eisenach)






wäre mehr möglich gewesen?

Der ThSV hatte am Ende sogar die Chance, den ersten Sieg gegen Kiel seit dem 29. November 2000 perfekt zu machen. Es wäre ein historischer Moment gewesen – doch auch so fühlte sich das Remis wie ein kleiner Sieg an.

Eisenach hat an diesem Abend gezeigt, dass Leidenschaft, Teamgeist und Einsatzbereitschaft Berge versetzen können.
Ein Punkt, der in Erinnerung bleibt – und ein Spiel, das Handballfans so schnell nicht vergessen werden.

Überschrift: Trainer Filip Jicha (THW Kiel) wütend

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